Sonntag, 23. September 2012

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3 von 5 Punkten

Versuch 1 & 2 - völlig roh/teigig von innen

Versuch 3 - nur noch ein wenig teigig innen,  aber durch und essbar (auch lecker)


Versuch 4 - Komplett durch, locker und lecker



Zutaten:
Honig
Trockenhefe
Mehl (Type 550)
Vollkornmehl
Salz
Sonnenblumenkerne
Kürbiskerne

Backofen auf 80°C vorheizen, 1 Kastenform einfetten und mit Backpapier auskleiden.
In einer großen (!) Schüssel Honig und kochendes Wasser eingießen, damit der Honig sich auflöst. Anschliessend die gleiche Menge kaltes Wasser einrühren und die Trockenhefe hinzufügen. Nicht durchrühren, einfach 10min stehen lassen.
Die Hefemischung aufschlagen und anschliessend alle weiteren Zutaten hinzufügen - bis auf die Kürbiskerne.
Alles mit einem großen Löffel vermengen, sodass ein nasser Teig entsteht. Diesen in die Kastenform füllen, glatt streichen und einige Male einschneiden. Danach die Kürbiskerne drüber streuen.
Zum Backen wird das Brot erst 20min bei 80°C in den Backofen gestellt, damit das Brot aufgehen kann. Anschliessend wird der Backofen auf 210°C eingestellt und das Brot darf 40min im Ofen backen. Länger ist nicht sinnvoll, da dann die Kürbiskerne bitter werden. Lieber die Flüssigkeitsmenge verringern!


Copyright by Annabel Langbein, Natürlich Kochen, Seite 29


Fazit: Endlich hab ich es geschafft!! Es hat insgesamt 4 Brote benötigt, bis ich verstanden habe worauf es ankommt! Vor allen Dingen: Halte dich an das Rezept (vor allem wenn es sowieso schon so einfach ist...).
Das 1. Brot war viiiiel zu nass. Das lag daran, dass ich das Wasser im Topf erwärmt habe - ganz falsch! Beim zweiten habe ich die Hefemenge grob geschätzt (dummer Fehler! Gerade bei Hefe), beim dritten Brot war es schon erheblich besser! Da habe ich dann das Wasser im Wasserkocher gemacht - auf einmal roch alles wunderbar nach Hefe und die Flüssigkeit sah endlich "richtig" aus. Nur noch ein wenig teigig innen und vor allem essbar - ich habe aber auch die Flüssigkeit reduziert und hatte nicht mehr die richtigen Kerne! Und schon recht lecker. Aber was hatten diese drei Brote gemeinsam? Im Rezept steht explizit, dass die Mehlmischung in die Flüssigkeit gekippt werden soll! Nunja, da ich für die Flüssigkeiten einen Messbecher verwendete habe ich es anders rum gemacht. Die Flüssigkeit ins Mehl - dachte immer das wäre egal! War es nicht - die Konsistenz des Teiges war auf einmal eine völlig Andere und die Anweisung "Teig glattstreichen" ergab auf einmal Sinn :-D
Ein zusätzlicher grober Fehler war natürlich völlig neugierig das Brot direkt aus der Form zu holen und anzuschneiden um zu schauen, wie es geworden ist. Jetzt habe ich gelernt, es backt noch nach, daher bis zum völligen erkalten in der Form lassen - das ist unabdingbar. Danach kann es dann gegessen werden und es schmeckt sehr gut. Und noch etwas fand ich sehr interessant - ich habe das erste Mal mit Mehl gearbeitet von einem anderen Typ als 405 und es ist ein erheblicher Unterschied! Ich muss mich wirklich nochmal mit den verschiedenen Mehlsorten beschäftigen.




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